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Aktivitäten des VBIO

Nachrichten aus dem VBIO, von seinen Mitgliedsgesellschaften und Kooperationspartnern finden Sie hier

Beispiele aus unserer Arbeit 2012

application/download   Beispiele aus der Arbeit des VBIO (681KB)
Beispiele aus der Arbeit des VBIO im Jahr 2012

Aktuelle Themen im Frühjahr 2013

Wissenschaft & Gesellschaft

Novellierung des Tierschutzgesetzes und Tierschutz-Versuchstierverordnung
Mit der am 13. Dezember vom Bundestag beschlossenen Novelle des Tierschutzgesetzes werden wichtige Weichen für den Tierschutz gestellt. Zugleich wird auch der Rahmen gesetzt, innerhalb dessen in Deutschland auch weiterhin biomedizinische Forschung möglich und durchführbar sein wird. Dieser Umstand wurde angesichts hitziger Debatten zu den Themen betäubungslose Ferkelkastration und Schenkelbrand nicht ausreichend gewürdigt. Eine sorgfältige Abwägung der inhaltlichen, finanziellen und personellen Konsequenzen der Neuregelung für die biomedizinische Forschung hat nach Wahrnehmung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin (VBIO. e. V.) kaum stattgefunden.
Der VBIO wird den Gesetzgebungsprozess bis zu seinem Ende und darüber hinaus aktiv beobachten und ggf. Kritik und Verbesserungsvorschläge vorbringen.

Gentechnik
Der niedersächsische Koalitionsvertrag sieht unter anderem das Ende des Schülerlabor-Projektes "HannoverGen" vor. Die explizite Benennung eines einzelnen Schülerlabors ist einzigartig. Der Koalitionsvertrag sieht allerdings auch eine verstärktere Partizipation der niedersächsischen Bevölkerung bei wichtigen politischen Fragen vor. Letzteres erfordert aber entsprechendes Bewertungswissen. Dies kann bei der breiten Bevölkerung nicht vorausgesetzt werden. Schülerlabore - gerade auch HannoverGen - vermitteln genau dieses Wissen. Sie sollten nach Ansicht des VBIO gefördert, nicht abgebaut werden. Vor diesem Hintergrund wird der VBIO auch weiterhin den DIalog mit niedersächsischen Politikern suchen.


Gentechniksicherheitsstufe S1

Der VBIO setzt sich dafür ein, den bürokratische Aufwand und die Kontrolle bei Arbeiten in Laboren der Gentechniksicherheitsstufe S1 zu reduzieren beziehungsweise bestimmte Organismen und Vektoren ganz aus dem Geltungsbereich des Gentechnikgesetzes herauszunehmen.
Die meisten gentechnischen Arbeiten in S1-Laboren haben sich in den letzten 20 Jahren seit Einführung des Gentechnikgesetzes als unschädlich für Umwelt und Gesundheit erwiesen. Gerade Standardversuche in der Ausbildung an Schule und Hochschule sind gut etabliert und unvorhersehbare Gefahrenquellen können ausgeschlossen werden. Dennoch müssen selbst bei Ausbildungs-Praktika die Regelungen für Arbeiten mit S1 eingehalten werden. Dies erzeugt teilweise erhebliche Kosten und großen Aufwand und kann eine effiziente gute Ausbildung an Hochschulen und Schulen behindern.
Gentechniküberwachung ist Ländersache. Daher können die Interpretation der anzuwendenden Rechtsverordnungen und die Ausführung der Inspektionen von Land zu Land stark variieren. Diese Inkonsistenz erschwert das Arbeiten zusätzlich.

Viele Arbeiten in S1-Laboren könnten im Prinzip aus dem Gentechnikgesetz herausgelöst werden und nach den gängigen Regeln guter mikrobiologischer Praxis durchgeführt werden.
Die Stellungnahme des VBIO zur Entbürokratisierung gentechnischer Arbeiten in S1-Laboren finden Sie hier.

Wahlprüfsteine 2013
Wie schon 2009 wird der VBIO den Parteien Wahlprüfsteine vorlegen um ihre Haltung zu relevanten Fragen von Ausbildung, Forschung und beruflicher Tätigkeit in den Biowissenschaften zu erfragen. Es wird erwartet, dass die Antworten der im Sommer vorliegen.
Zur information udn als "Appetithappen" finden Sie unten eine Übersicht mit den Antworten, die uns im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 zugegangen sind.

application/x-pdf   Zusammenfassung 2009: (213KB)
Alle Fragen des VBIO und die Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien im Wahlkampf 2009

Ausbildung & Karriere

Akkreditierung
Der VBIO arbeitet aktiv in der Akkreditierungskomission und im Fachausschuss 10 Biowissenschaften der Akkreditierungsagentur ASIIN mit.

Akkreditierung biowissenschaftlicher Studiengänge: Einbeziehung von Fachkriterien ist unabdingbar
In einem offenen Brief haben sich im Mai Hochschullehrer, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter an die Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland gewandt, um eine stärkere Berücksichtigung von fachspezifischen Beurteilungskriterien bei den Akkreditierungsprozessen anzumahnen.
Die Initiatoren, der Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland (VBIO e. V.), die Konferenz Biologischer Fachbereiche (KBF) und der Branchenverband der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland e.V., weisen darauf hin, dass fachliche Standards gerade in biowissenschaftlichen Studiengängen unabdingbar sind, um einen möglichst reibungslosen Übergang zwischen Fachbereichen, Studienrichtungen und in den Beruf hinein zu sichern (mehr)

Derzeit erarbeiten kbf und VBIO einen "Fachkanon Biologie", der wesentliche fachliche Bestandteile eines Hochschulstudiums Biologe zusammenfasst.

VBIO-Shop

Der VBIO-Shop ist ans Netz gegangen. Im Startangebot: Armbanduhr, T-Shirt, Krawatte, Becher, Pin und Wein.

Im Fokus: Wie neutral muss Schule sein?

Im Unterricht sollen solide Fachkenntnisse vermittelt werden Darüber hinaus muss Schule auch Kompetenzen vermitteln. Dazu gehört auch das Erfassen und Vergleichen unterschiedlicher Argumentationen, deren Bewertung und die Entwicklung einer eigenen, fundierten Position.
An die Lehrerin/den Lehrer darf dabei die Erwartung gerichtet werden, dass er objektiv und sachlich informiert und dabei gegebenenfalls die Spannbreite der in der Gesellschaft zu einem spezifischen Thema jeweils vertretenen Positionen aufzeigt.

Darf sich die Lehrerin/der Lehrer bei der Unterrichtsvorbereitung und -gestaltung dabei nur auf eine einzige, zudem einseitige Informationsquelle verlassen?

Der VBIO meint: Nein. Vor allem nicht bei Themen im gesellschaftlichen Diskurs - wie etwa der "Grünen Gentechnik".

Vor dem Hintergrund der reduzierten Stundenzahl im Fach Biologie ist es eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, Schülerinnen und Schülern die essentielle Wissensbasis zu vermitteln, die diese erst zu einer ausgewogenen eigenständigen Meinungsbildung befähigen. Vor diesem Hintergrund verwahrt sich der VBIO entschieden gegen eine Vereinnahmung der Schülerinnen und Schüler durch Interessenvertreter unterschiedlichster Couleur.

Der VBIO hat sich daher auch vehement gegen die Unterrichtsmaterialen zum Thema Gentechnik ausgesprochen, die der Bayerische Lehrerinnen und Lehrer Verband (BLLV) 2010 vorgelegt hat.

Mehr Informationen dazu finden Sie hier

 

 

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