Lehrpersonen

Hier geht es um Neues rund um Schule und Bio-Unterricht.

+++ Neues Netzwerk Genlabor und Schule +++

In den letzten fünfzehn Jahren entstanden an der Schnittstelle von Schule und Wissenschaft in Deutschland über vierzig öffentliche Genlabore, die Laborkurse und Mitmachexperimente für Schulklassen und Lehrer anbieten. Das Angebot dieser außerschulischen Lernorte ist dabei ebenso vielseitig wie die Organisationsformen, die Finanzierungsmodelle und die Einbindung in vorhandene Strukturen wie Universitäten, Forschungszentren, Museen, Schulen oder Firmen.

Seit Herbst 2002 hat sich das von der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie (GBM) e.V. koordinierte Netzwerk Genlabor & Schule zu einer anerkannten Plattform für die bundesweite Vernetzung dieser Schülerlabore entwickelt. Die Aktivitäten von Genlabor & Schule zielen darauf ab, Impulse zur intensiven Vernetzung der Schülerlabore im Life Science Bereich zu geben und den Austausch von Erfahrungen und Materialien zu fördern. Zu den herausragenden Netzwerkaktivitäten zählen die gemeinsamen Workshops, die etwa alle eineinhalb Jahre bei einem der Netzwerkpartner stattfinden. Maßgeblich gefördert durch die Robert-Bosch-Stiftung setzt sich Genlabor & Schule ein, biowissenschaftliche Schülerlabore auf ihrem Weg zu einer anerkannten, die Schule ergänzenden Säule des Bildungssystems zu begleiten.

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+++ Forschen im MoLAB +++

MoLAB steht für Molekularbiologische Zentrallabore an Gymnasien im östlichen Ruhrgebiet. Sie stellen einen Verbund von Stützpunktschulen mit regionalen Forschungszentren und Unternehmen im östlichen Ruhrgebiet dar. Es sind folgende Schulen: Heisenberg-Gymnasium, Dortmund, Gymnasium an der Schweizer Allee, Dortmund, Friedrich- Bährens- Gymnasium, Schwerte.

Was macht MoLAB?

Die Schülerinnen und Schülern der MoLAB- Stützpunktschulen sowie Schulen der Umgebung sollen den Wissenstransfer auf dem aktuellen und zukünftigen lifescience- Forschungsniveau erfahren. Durch eine enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen soll die Verbesserung des Wissenstransfers zwischen den Forschungszentren und den Schulen erreicht werden.

Die MoLAB- Stützpunktschulen bieten Biologiekursen der gymnasialen Oberstufe Versuche zu den folgenden Themenkreisen an:

- Genetik
- Ökologie
- Evolution
- Cytologie.

Schwerpunktmethoden, die im MoLAB angeboten werden:

- Extraktion der DNA
- Amplifikation bestimmter Markergene (PCR)
- Restriktionsverdau der Markergene durch diverse Endonukleasen (RFLP)
- Gelelektrophorese
- Auswertung der Gelbilder mittels Methoden der molekularen Evolutionsforschung

Folgende Fragestellungen können mittels o.g. Methoden gelöst werden:

1. tierische Inhaltsstoffe in Wurstwaren
2. verwandtschaftliche Verhältnisse im Pflanzen- und Tierreich:
Ergebnis der Untersuchungen ist ein Cladogramm, des Entstehung die Schülerinnen und Schüler vom Orginalobjekt an erstellen können.

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+++ BIOTechnikum anfragen +++

Sie planen ein Event an Ihrer Forschungseinrichtung, in Ihrer Stadt oder Ihrem Unternehmen und suchen nach einer besonderen Bereicherung? Sie möchten Schülerinnen und Schülern oder Studentinnen und Studenten neue Wege in die Wissenschaft erschließen? Sie möchten eine Veranstaltung zum Thema Biotechnologie durchführen und benötigen kompetente Unterstützung?

Für Veranstaltungen können Sie die mobile Erlebniswelt der Initiative "BIOTechnikum. Leben erforschen - Zukunft gestalten" einfach online anfordern.

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+++ Datenbank zum Projekt "MoMoTech" +++

März 2009: Das Projekt "MoMoTech" wird gemeinsam von acatech – DEUTSCHE AKADEMIE DER TECHNIKWISSENSCHAFTEN, der Universität Stuttgart und der RWTH Aachen als Evaluationsstudie durchgeführt. Ziel ist es, die vielfältige und innovative Angebotspalette im MINT Bereich zu systematisieren und eine wissenschaftliche Typologisierung anzulegen.

Über 1000 Angebote, die sich an Kinder im Vorschulalter, Schülerinnen und Schüler, Studierende, speziell an Mädchen bzw. jungen Frauen und auch an Pädagogen und Lehrende richten, wurden in einer Datenbank zusammengetragen und analytisch aufbereitet.

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+++ Kernlehrpläne für die naturwissenschaftlichen Fächer in NRW +++

Die Kernlehrpläne für die naturwissenschaftlichen Fächer in NRW sind auf den Internetseiten des Landes veröffentlicht.

Sie können dort als pdf-Datei heruntergeladen werden und treten mit Wirkung zum 1. August 2008 für die Klassen 5 bis 8 und für alle Klassen des verkürzten Bildungsgangs am Gymnasium in Kraft. Zum 1.8.2010 werden sie für alle Klassen verbindlich.

Besonders hinweisen möchten wir auf den folgenden Auszug aus dem Kernlehrplan Biologie (S. 14):

Im Biologieunterricht sind außerschulische Lernorte von hoher Bedeutung, da sie die Möglichkeit einer vielschichtigen und konkreten Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Fragestellungen sowie Begegnungen mit dem Original ermöglichen: Zooschulen, botanische Gärten, Schülerlabore oder Museen mit ihren pädagogischen Mitarbeitern bieten konkrete Handlungsmöglichkeiten, Anschauung und Verständnis für biologische Zusammenhänge sowie Lebewesen in verschiedenen Umgebungen.

Auch der Kontakt zu medizinischen und kirchlichen Einrichtungen ermöglicht z. B. im Bereich der Humanbiologie bei der Diskussion ethischer Fragen einen vertieften kritischen Zugang zu einer eigenständigen Meinungsbildung der Schülerinnen und Schüler.

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+++ Abitur-Doppeljahrgang 2012/13 +++

Durch die Verkürzung der Schulzeit in Nordrhein-Westfalen auf zwölf Jahre bis zum Abitur kommt es im Schuljahr 2012/2013 zu einem so genannten Doppeljahrgang, der die Abiturprüfung ablegt. Die Prognosen für die Jahre 2013 und 2014 gehen von rund 22.000 Studienanfängern mehr pro Jahr in NRW aus, als noch 2012. Insgesamt werden im Jahr 2013 voraussichtlich rund 134.000 Schülerinnen und Schüler das Abitur in Nordrhein-Westfalen ablegen, etwa 59.000 mehr als im Vorjahr.

Die Landesregierung hat gemeinsam mit dem Bund und den anderen Bundesländern dafür Sorge getragen, dass die Studienplatzkapazitäten ausgeweitet werden. Der Hochschulpakt ermöglicht bundesweit die Finanzierung von 90.000 zusätzlichen Studienplätzen, davon rund 25.000 in Nordrhein-Westfalen. Der Ausbau beginnt mit dem Wintersemester 2007/2008. Beabsichtigt ist die Fortführung des Programms bis 2020.

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+++ JuLab - Das Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich +++

Stell' Dir vor: Es ist Unterricht und alle wollen hin!

Das will das beliebte Schülerlabor des Forschungszentrums Jülich erreichen. Naturwissenschaftlicher Unterricht, von Wissenschaftlern ausgedacht und von Pädagogen aufbereitet, soll spannenden Fragen nachgehen:
"Gutes Ozon, schlechtes Ozon?" -
"Wenn Züge schweben..." -
"Boden - nur Dreck oder mehr?" -
"Geheimbotschaften? Verschlüssele sie selbst!"

Es gibt auch Workshops für Lehrer und Erzieher.

... zum Schülerlabor in Jülich

+++ Der gemeinnützige Verein Science on Stage Deutschland (SonSD) +++

Der gemeinnützige Verein Science on Stage Deutschland (SonSD) knüpft für deutsche Lehrerinnen und Lehrer der Naturwissenschaften ein Netzwerk, über das sie sich mit Pädagogen aus anderen Ländern Europas austauschen können.

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