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Biologie-Olympiade NRW

Hier finden Sie alle Informationen zur Biologie-Olympiade NRW.

+++ Biologieolympiade NRW 2017 +++

Wolfgang Kreiten stellt den VBIO vor.

v.l.n.r.: Kay Berger (Vertreter des MSW), Preisträgerin Johanna Luise Schübel, Mona Ehrenberg (Bayer), Wolfgang Kreiten (VBIO-NRW)

Die Internationale Biologie-Olympiade wurde von 6 Nationen gegründet und 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Es handelt sich um einen Schülerwettbewerb für die Sekundarstufe II, der der Förderung des Interesses an der Biologie und dem Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Nationen dient. Die IBO wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das deutsche Auswahlverfahren wird in vier Runden durchgeführt. Informationen findet man unter http://www.biologieolympiade.de.

Im Jahr 2016 haben sich in NRW 353 Schülerinnen und Schüler an der ersten Runde beteiligt, 147 davon gelangten in die zweite Runde. NRW stellte damit die größten Gruppen in den ersten beiden Runden.

Die 40 besten SchülerInnen der zweiten Runde wurden auch dieses Jahr wieder in einer Feierstunde geehrt. Am 24. Januar 2017 war es wieder soweit: im Bayer Werk Bergkamen wurden die KandidatInnen durch je einen Vertreter des Ministeriums für Schule und Weiterbildung und der Bayer Science & Education Foundation geehrt. Als besonderen Höhepunkt hielt Herr Professor Mußhoff, Experimentelle Medizin der WWU Münster, einen Vortrag über Epigenetik.
 
Der Klett Schulbuchverlag spendete, initiiert vom VBIO-NRW, auch dieses Jahr wieder das kleine Lehrbuch „Markl Biologie“. Den Vorstand des Landesverbandes vertrat der stellvertretende Vorsitzende Wolfgang Kreiten, der den VBIO in einem kleinen Vortrag vorstellte.

Die bisherige Landeskoordinatorin für die IBO, Frau Ulrike Hölting, hat im vergangenen Jahr den Stab an Herrn Dr. Manfred Schwöppe abgegeben. Der VBIO-NRW dankt Frau Hölting, die neben ihren zahlreichen Tätigkeiten auch im Beirat des Landesverbandes NRW des VBIO ist, für die langjährige gute Zusammenarbeit.

+++ Feierstunde Biologieolympiade NRW 2016 +++

Foto: die Landesbeauftragte für die Bioolympiade Ulrike Hölting mit drei glücklichen Teilnehmern mit Urkunde und dem kleinen Lehrbuch „Markl“ (Martin Zachert, Jens Schultenwolter und Jonas Groß-Isselmann).
Die Internationale Biologie-Olympiade wurde von 6 Nationen gegründet und 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Es handelt sich um einen Schülerwettbewerb für die Sekundarstufe II, der der Förderung des Interesses an der Biologie und dem Austausch zwischen Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Nationen dient. In Deutschland werden in einem vierstufigen Auswahlverfahren die vier besten aus mehr als 1000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ermittelt. Diese werden dann auf die Reise zum internationalen Wettbewerb geschickt.

Informationen findet man unter http://www.biologieolympiade.de.

In NRW organisiert Ulrike Hölting, die Landesbeauftragte für die Biologie Olympiade, alljährlich eine Feierstunde für die 40 besten Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bundesland. Am 19. Januar 2016 war es wieder soweit: im Zeiss Planetarium in Bochum wurden die KandidatInnen durch je einen Vertreter des Ministriums für Schule und Weiterbildung und der Bayer Science & Education Foundation geehrt. Die Leiterin des Planetariums, Professorin für Astronomie Susanne Hüttemeister hielt einen Vortrag über „Leben im All“. Der Klett Schulbuchverlag spendete, initiiert vom VBIO-NRW, auch dieses Jahr wieder den „Markl Biologie“. Dieses kleine Lehrbuch kann man, auch wenn man nicht Biologie studieren will, durchaus als „Buch fürs Leben“ in seiner Hausbibliothek halten. Den Vorstand des Landesverbands NRW des VBIO vertrat in diesem Jahr Frau Hölting, die neben ihren zahlreichen Funktionen auch im Beirat des VBIO-NRW ist.

+++ Feierstunde für die 40 Besten aus NRW 2015 +++

In diesem Jahr haben sich 226 nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler an der ersten Runde der XXVI. Internationalen Biologieolympiade beteiligt. Immerhin 90 Schülerinnen und Schülern ist es gelungen, den Sprung in die zweite Runde zu schaffen. Mit diesem Ergebnis stellt NRW bundesweit die größte Gruppe in beiden Runden. In der alljährlichen Feierstunde für die 40 Besten aus NRW, dieses Mal am 20. Januar in der Bayer Pharma AG – Werk Bergkamen, wurden die Schülerinnen und Schüler durch den Staatssekretär des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Herrn Ludwig Hecke (Bild unten, links), und dem Werkleiter Bergkamen, Herrn Dr. Stephan Klatt, geehrt. Herr Professor Dr. Heinz Mehlhorn von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf hielt einen Vortrag über die Parasiten des Menschen. Der Klett Schulbuchverlag spendete, initiiert vom VBIO-NRW, den „Markl Biologie“. Dieses kleine Lehrbuch (Bild oben) kam sehr gut an, weil es alle Bereiche der Biologie beinhaltet. Den Vorstand des VBIO vertrat Herr Wolfgang Kreiten (Bild unten, rechts).
 
Ulrike Hölting und Susanne Bickel

application/pdf   Bericht über die Feierstunde (129KB)
olympiade_nrw15.pdf

+++ Biologie-Olympiade 2014 +++

Die Internationale BiologieOlympiade (IBO)
Die IBO wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Jede teilnehmende Nation entsendet jährlich vier Schülerinnen oder Schüler, die antreten, um in Theorie und Praxis in einem Gastgeberland Gold, Silber oder Bronze zu erringen.

Die 26. IBO findet im Juli 2015 in Aarhus, Dänemark, statt. Das deutsche Auswahlverfahren wird in vier Runden durchgeführt. Die Aufgaben kommen aus allen Gebieten der Biologie. Bei der BiologieOlympiade handelt es sich um einen Einzelwettbewerb, bei dem keine Gruppenarbeiten erlaubt sind. Die Aufgaben der 1. Runde dürfen mit Fachliteratur zu Hause bearbeitet werden. Für die Qualifikation zur 2. Runde müssen nicht unbedingt alle Aufgaben richtig gelöst sein. In den ersten beiden Runden werden die Landessieger(innen) und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der 3. Runde ermittelt. In der 3. und 4. Runde am IPN in Kiel finden neben den Ausscheidungswettkämpfen Vorträge, Besichtigungen, Exkursionen und Praktika statt.

Wer kann teilnehmen?
Mitmachen können in der 1. und 2. Runde alle Jugendlichen, die im Schuljahr 2014 / 2015 eine weiterführende Schule des deutschen Bildungssystems besuchen. Ab der 3. Runde ist eine Teilnahme aufgrund der internationalen Vorschriften nur für Schülerinnen und Schüler möglich, die nach dem 30. Juni 1995 geboren sind. Jungen Talenten bietet sich zusätzlich noch eine besondere Chance: Schülerinnen und Schüler, die 1998 und später geboren sind und es bis in die 3. Runde in Kiel schaffen, können sich über diese Teilnahme parallel für die 13. Europäische ScienceOlympiade (EUSO) im April 2015 in Österreich qualifizieren. Die EUSO ist ein naturwissenschaftlicher Gruppen-Wettbewerb. Je eine „Expertin“ oder ein „Experte“ der Biologie, Chemie und Physik arbeiten in einem Dreierteam gemeinsam an der Lösung fächerverbindender praktisch-experimenteller Fragestellungen (www.euso-info.de).

Stichtag der Ergebnismeldung an die / den Landesbeauftragte(n) für die erste Runde ist der 20.09.2014.

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+++ Biologie-Olympiade 2013 +++

In diesem Jahr haben sich 386 nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler an der ersten Runde der XXV. Internationalen Biologieolympiade beteiligt. Immerhin 203 Schülerinnen und Schüler davon haben den Sprung in die zweite Runde geschafft. Mit diesem Rekordergebnis stellt NRW bundesweit knapp ein Drittel aller Teilnehmer der ersten beiden Runden!

In der alljährlichen Feierstunde für die 40 Besten aus NRW, dieses Mal im BioMedizinZentrum Dortmund, wurden die Schülerinnen und Schüler durch je einen Vertreter des Ministeriums für Schule und Weiterbildung sowie der Bayer Science & Education Foundation geehrt. Ähnlich wie beim Biologentag des VBIO-NRW hat die Bandbreite der Vorträge begeistert. Zuerst trug eine junge Doktorandin aus der Arbeitsgruppe Prof. Dr. Wittinghofer (MPI Dortmund) ihre Forschungsergebnisse zu Parkinson vor und beschrieb dabei auch ihre ganz persönlichen Vorstellungen von dem, was sie noch erreichen möchte. Als nächstes sprach Dr. Klebl als Typus des betriebswirtschaftlich orientierten Forschungsmanagers und schließlich Prof. Dr. Saedler (MPI für Züchtungsforschung Köln), der es wieder einmal schaffte, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu begeistern.

Der Klett Schulbuchverlag spendete, initiiert vom VBIO-NRW, den „Markl Biologie“. Dieses kleine Lehrbuch kam sehr gut an, weil es alle Bereiche der Biologie beinhaltet.

Ulrike Hölting und Susanne Bickel

Der VBIO NRW unterstützt auch durch Buchpreise und die Verleihung des Karl-von-Frisch-Preises an erfolgreiche Olympioniken das Auswahlverfahren zur Internationalen Biologieolympiade.

BRANDAKTUELL AUS KIEL
NRW stellt gleich ein Drittel aller 4. Runden-Teilnehmer.

Mit dabei:

Anna-Theresa Cavasin, B.M.V, Essen

Anna Kuntze, Thomas-Morus-Gymnasium, Oelde

Anna-Laura Wittek, Friedrichs-Gymnasium, Herford

Kaneschka Yaqubi, Lessing-Gymnasium/Berufskolleg Düsseldorf

+++ Biologie-Olympiade 2011/12: dritte Runde in Singapur beendet +++

Silber in Singapur

Erfolge, wie sie die deutschen Sportler in London wohl kaum vermelden werden, alle deutschen Mannschaftsmitglieder haben eine Silbermedaille errungen. Aus NRW dabei in diesem Jahr: Christian Vahlensieck vom Hardtberg-Gymnasium in Bonn sowie Anna-Laura Wittek vom Friedrichs-Gymnasium in Herford (1. und 2. v. links), das beste Mannschaftsergebnis seit langem und auch für NRW die erfolgreichste Teilnahme seit 1998.
Christian hat gerade sein Abitur bestanden und wird in Zürich an der ETH Interdisziplinäre Naturwissenschaften studieren. Interdisziplinär hat Christian übrigens schon in den letzten zwei Jahren an allen drei nationalen naturwissenschaftlichen Olympiaden (Physik, Chemie und Biologie) erfolgreich teilgenommen hat und dort jeweils vordere Plätze belegt. Die Silbermedaille in Singapur dürfte - vorerst - der krönende Abschluss sein. Anna Laura dagegen könnte dieses Ergebnis noch steigern, sie kann im nächsten Jahr in Bern erneut antreten. Es wäre Anna Lauras vierte Teilnahme am Auswahlverfahren zur Internationalen Biologieolympiade.
Mit beigetragen zu diesem Erfolg haben natürlich die beteiligten Schulen und insbesondere die dort betreuenden Lehrerinnen und Lehrer. Zusätzlich zu erwähnen ist die Unterstützung der Bayer Schering Pharma AG, Werk Bergkamen, in deren Ausbildungslabor im Rahmen mehrerer Landesseminare Anna Laura und Christian in grundlegenden experimentellen Methoden geschult wurden. Auch das Ministerium für Schule und Weiterbildung fördert den Wettbewerb seit Jahren durch Bereitstellung von Geldern und Personal. Der VBIO NRW unterstützt durch Buchpreise und die Verleihung des Karl-von-Frisch-Preises an erfolgreiche Olympioniken das Auswahlverfahren.
Ulrike Hölting

NRW-Team

Preisverleihung in Singapur: Von links nach rechts: Christian Vahlensieck (NRW), Anna-Laura Wittek (NRW), Clara Bultmann (BW),
Martina Heller (Sachsen-Anhalt)

IBO-NRW 2012

Feierstunde im MPI Dortmund: Vorne Frau Acht (MSW), Frau Prof. Bickel (VBIO), Frau Hölting (Landesbeauftragte IBO)

Zweite Runde 2012

Die zweite Runde der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) ist beendet. Am 31.1. 2012 wurden am MPI Dortmund die 40 besten NRW-TeilnehmerInnen ausgezeichnet. Auch der VBIO stiftete wieder ein Buch, dieses Jahr gab es das kleine Lehrbuch Biologie von Prof. Dr. Jürgen Markl, gesponsert vom Klett-Verlag. Der VBIO dankt dem Klett-Verlag für das Sponsoring!↵

Alle warten drauf, hier endlich der Link zu den Bildern von der Feierstunde am 31. Jan. 2012 im Max-Planck-Institut in Dortmund.↵

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+++ Biologieolympiade 2010/11: Zwei Teilnehmer aus NRW im internationalen Team +++

Franziska Feller

David Fischer

Wir sind BIO!

Franziska Feller und David Fischer im deutschen olympischen Team der Internationalen Biologieolympiade

Natürlich ist die Schlagzeile wie auch schon das Vorbild übertrieben, nichtsdestotrotz enthält auch sie den Stolz auf die Leistung zweier Schüler aus NRW im Fach Biologie. Nach einem langen Auswahlverfahren in vier Runden schafften es Franziska Feller vom St. Ursula Gymnasium, Dorsten und David Fischer vom Kardinal-von-Galen-Gymnasium eines der vier begehrten Tickets zur Internationalen Biologieolympiade, die in diesem Jahr in Taipeh, Taiwan durchgeführt wird, zu erlangen. David belegte Platz 1 und Franziska Platz 2. Den NRW-Erfolg vervollständigte Christopher Reinkemeier vom Gymnasium Nepomucenum in Rietberg, der mit minimalem Abstand zu Platz 4 den 6. Platz belegte.

Franziska und David krönten damit als langjährige „Wiederholungstäter“ ihre Leistungen im Wettbewerb der Internationalen Biologieolympiade. Franziska gelang schon 2009 als damals jüngste Teilnehmerin der Sprung in die dritte Runde und auch David und Christopher sind schon seit 2010 dabei.

Noch warten die letzten Prüfungen im Abitur auf die drei Schüler, danach beginnt für Franziska und David ein weiteres intensives Vorbereitungstraining in Kiel, bevor es dann Mitte Juli in den Flieger geht. In Taiwan vergleichen sich dann die beiden mit Schülerinnen und Schülern aus 89 Nationen und wie in den sportlichen Olympiaden geht es dann um Gold, Silber oder Bronzemedaillen.
Mit beigetragen zu diesem Erfolg haben natürlich die beteiligten Schulen und insbesondere die dort betreuenden Lehrerinnen und Lehrer. Zusätzlich zu erwähnen ist die Unterstützung der Bayer Schering Pharma AG, Werk Bergkamen, in deren Ausbildungslabor im Rahmen mehrerer Landesseminare Franziska, David und Christopher in grundlegende experimentelle Methoden geschult wurden. Auch das Ministerium für Schule und Weiterbildung fördert den Wettbewerb seit Jahren durch Bereitstellung von Geldern und Personal.

  Der VBIO NRW unterstützt durch Buchpreise und die Verleihung des Karl-von-Frisch-Preises an erfolgreiche Olympioniken das Auswahlverfahren. Ein Hinweis für alle interessierten Schülerinnen und Schüler: Schon jetzt läuft bis Anfang September die erste Runde des Auswahlverfahrens für die kommende Internationale Biologieolympiade 2012 in Singapur. Die Aufgaben findet man im Internet: www.biologieolympiade-nrw.de.

IBO NRW - Worum es geht?

Der VBIO-NRW ehrt die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Biologieolympiade jedes Jahr mit einem Buchgeschenk. Dieses Jahr gab es den TaschenAtlas der Ökologie vom Klett-Verlag. Der VBIO dankt dem Klett-Verlag für das Sponsoring!

Die Internationale Biologieolympiade (IBO) wurde 1989 von sechs Nationen gegründet und im Jahre 1990 zum ersten Mal ausgetragen. Sie ist ein jährlich wiederkehrender Schülerwettbewerb, der der Förderung biologisch begabter Schülerinnen und Schüler insbesondere der Sekundarstufe II im Fach Biologie dient. Sie will einerseits kreatives Denken beim Lösen biologischer und ökologischer Probleme fördern und andererseits freundschaftliche Beziehungen zwischen jungen Menschen verschiedener Länder entwickeln.

Träger des Wettbewerbes ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Organisation auf nationaler Ebene liegt seit 1995 beim Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften an der Universität Kiel (IPN). Bisher fanden 19 Olympiaden statt, bei denen nordrhein-westfälische Schülerinnen und Schüler beachtliche Leistungen zeigten. In NRW fördert das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder den Wettbewerb. Außerdem besteht eine Kooperation mit der Bayer Schering Pharma AG in Bergkamen und dem Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie in Dortmund, um zusätzlich speziell für NRW ein weiteres Förderungsangebot des Landes anzubieten.

Eine Runde jagt die nächste...

In der 1. Auswahlrunde sollen die Schülerinnen und Schüler vier offen gestellte Aufgaben aus allen Gebieten der Biologie mit Hilfe von Fachliteratur und Expertise als Hausarbeit lösen. Die Aufgaben liegen zum Teil über dem Niveau des Schulstoffes. Mitte März bis Anfang April des Vorjahres erhalten alle Schulen mit Sekundarstufe II des Landes Nordrhein-Westfalen die Wettbewerbsunterlagen unaufgefordert von den zuständigen Bezirksregierungen. Die Korrektur erfolgt durch die Biologielehrerinnen und -lehrer in den Schulen, die die Ergebnisse den Bezirksregierungen übermitteln. Man kann aber auch seine Arbeit direkt an die Landesbeauftragte schicken.

In der 2. Auswahlrunde werden bundesweit die 300 bis 400 besten Schülerinnen und Schüler der ersten Runde für die Teilnahme an der zweiten Runde ausgewählt. Es müssen 40 Aufgaben als Multiple-Choice-Fragen und 8 komplexe Aufgaben aus den Bereichen Cytologie (25%), Anatomie und Physiologie der Pflanzen und Tiere (je 15%), Verhalten (5%), Genetik und Evolution (15%), Ökologie (15%), Systematik (10%) im Rahmen einer zweistündigen Klausur unter Fachlehreraufsicht an den Schulen bearbeitet werden. Die Korrekturen werden durch die Landesbeauftragte durchgeführt.

In der dritten Runde, die wie die vierte Runde am IPN in Kiel durchgeführt wird, erwartet die 45 besten Schülerinnen und Schüler aus der gesamten Bundesrepublik jeweils eine theoretische und eine praktische Klausur. Nur die 10 Besten qualifizieren sich für die vierte Runde, die neben der Auswahl der deutschen Mannschaft auch der weiteren Vorbereitung auf die Internationale Biologieolympiade dient.

Preise:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aller vier Auswahlrunden erhalten Urkunden. Die nordrhein-westfälischen Landessieger der 2. Runde werden gesondert prämiert. Ab dieser Runde kann auf Wunsch die erfolgreiche Wettbewerbsteilnahme auf dem Abiturzeugnis des Schülers durch die Schule vermerkt werden (Macht sich ausgesprochen gut bei Bewerbungen oder Auswahlgesprächen).

In der 3. Runde erhalten alle Schülerinnen und Schüler Buch- oder Geldpreise. An förderungswürdige Jugendliche werden Forschungsaufenthalte im In- und Ausland vermittelt. An die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 4. Runde werden Geldpreise in Höhe von 500 Euro verliehen. Die vier Besten reisen zum Austragungsort der IBO. Besonders förderungswürdige Jugendliche werden von der Studienstiftung aufgenommen.

Neben diesen ökonomischen Anreizen soll aber nicht verhehlt werden, dass es auch Spaß macht, sich mit Unbekanntem eigenständig auseinander zu setzen, Gleichgesinnte bei Akademien zu treffen, Kontakte zu knüpfen, Wissenschaftler hautnah zu erleben, sich selber Herausforderungen zu stellen.

... hier geht es zu den neuen Aufgaben

 

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