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Landesverband Niedersachsen

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Tipps und Interessantes

Hugh Cuming - Pflanzensammler extraordinaire
Der Naturforscher Hugh Cuming ist ein Beispiel des ungeheuren Fleißes und der Vielfalt, die Biologen im 19. Jahrhundert aufbrachten. Er gilt als der „Fürst der Sammler“ unter den Malakologen, hat aber auch zigtausende Herbarbelege von bekannten und unbekannten Pflanzen angefertigt sowie anfertigen lassen und ist dadurch weltweit in bedeutenden Herbarien vertreten. Auch KIEL hat zahlreiche seiner Aufsammlungen, besonders erwähnenswert scheint die Menge der philippinischen Pflanzen zu sein.

Lesen Sie mehr dazu im Rundbrief der VBIO-Landesverbände NORD oder hier:

application/download   Hugh Cuming - Pflanzensammler extraordinaire (77KB)
Hugh Cuming - Pflanzensammler extraordinaire - Beitrag aus NORD-Rundbrief

Bio-Miesmuscheln aus der deutschen Ostsee – Integrierte Multi-Trophische Aquakultur in der Kieler Förde

Nachhaltig produzierte Meeresfrüchte sind gefragt aber rar. Bisher kommen Produkte aus ökologischer Aquakultur oft aus dem Ausland. Die damit verbundenen langen Transportwege und die Transparenz in der Produktion sind häufig im Fokus von kritischen Diskussionen über den Ökostatus solcher Produkte.
Aber Kiel setzt Maßstäbe in dieser Thematik, denn regionale Ökoprodukte aus dem Meer sind eine Möglichkeit der nachhaltigen Küstennutzung und Küstenerhaltung. So werden seit einiger Zeit in der Kieler Förde die ersten biozertifizierten Algen und Muscheln angebaut und weiterverarbeitet.

application/x-pdf   Bio-Miesmuscheln (122KB)
Aquakultur in der Kieler Förde von Dipl. Biol. Yvonne Rößner und Dr. Tim Staufenberger

Winterschlaf: Leben auf Sparflamme

Winterschlaf ist ein Phänomen, von dem jede(r) schon mal gehört hat und das jede(r) zu kennen glaubt. Und dennoch, eine kleine Umfrage unter Studierenden der Biologie zeigt, dass viele falsche Vorstellungen und Konzepte existieren. Viele glauben z.B., dass es sich dabei um eine Art lang andauernden Tiefschlaf handelt - was die deutsche Bezeichnung „Winterschlaf“ ja auch suggeriert. Aber vermutlich genau das Gegenteil ist der Fall. In dem folgenden Artiel werden ein paar der häufigsten Missverständnisse angesprochen und einen kurzen Überblick über unser heutiges Wissen gegeben, aber auch einige der immer noch offenen Fragen angesprochen.

application/x-pdf   Winterschlaf: Leben auf Sparflamme (51KB)
Winterschlaf - von Prof. Dr. Stephan Steinlechner

Endozytose im Reagenzglas – mit minimalen Komponenten

Eukaryotische Zellen gliedern sich in ihrem Inneren in zahlreiche membranumhüllte Kompartimente, in denen unter optimierten Bedingungen biosynthetische und katabolische Prozesse ablaufen. Die Bildung und der Transport von Vesikeln von der Zellmembran (Plasmamembran) zu den internen Kompartimenten und zwischen diesen ist eine entscheidenden Funktion für die Homöostase der eukaryotischen Zellen. Durch Bildung von Transportvesikeln an der Zelloberfläche gelangen mittels Endozytose Nährstoffe wie Transferrin und LDL, Bestandteile der Signaltransduktion wie EGF (Epidermal Growth Factor) und EGF-Rezeptor und Viren wie z.B. Influenza Viren ins Zellinnere. Die Clathrin-vermittelte Endozytose ist die häufigste Form der Endozytose in eukaryotischen Zellen. Die Erforschung des molekularen Mechanismus der Clathrin-vermittelten Endozytose ist unabdinglich für das Verständnis komplexer, differenzierter zellulärer Vorgänge wie das Recycling synaptischer Vesikel oder den Eintritt von Viren in ihre Wirtszelle.

application/x-pdf   Endozytose im Reagenzglas (202KB)
Bericht von Dr. Philip Dannhauser

Kryokonservierung – Leben in der Kältestarre

Der Begriff Kryokonservierung (engl. Cryopreservation) setzt sich aus dem griechischen Wortteil „kryos“ „Kälte“ und dem lateinischem Wort „conservare“ „Aufbewahren“ zusammen. Kryokonservierung beschreibt den Prozess des Abkühlens und Lagerns von Zellen, Geweben und Organen bei sehr tiefen Temperaturen, um deren Lebensfähigkeit und Funktionalität zu erhalten. Das Abkühlen von Zellen weit unter den Gefrierpunkt von Wasser (-196 °C) und das Lagern bei diesen Temperaturen soll das Überleben nach dem Auftauen gewährleisten. Die tief gefrorenen Zellen befinden sich in einer Art Kältestarre in der alle Stoffwechselvorgänge zum Stillstand kommen. Nach dem derzeitigen Wissensstand geht man davon aus, dass die konservierten Zellen und Gewebe unbegrenzt lange gelagert werden können. Spricht man heute von der Kryokonservierung reproduktiver Zellen und Gewebe, ist damit nicht nur der Vorgang des Einfrierens gemeint, sondern auch der Prozess der Auftauens. Die Kryokonservierung ist nur dann erfolgreich, wenn nach dem Auftauen der Zellen oder des Gewebes wieder lebensfähige Organismen entstehen. In folgendem Artikel erfahren Sie mehr über dieses spannende Thema.

application/x-pdf   Kryokonservierung – Leben in der Kältestarre (17KB)
Kryokonservierung – von Dr. Martina Dorsch

Internetportal Tecnopedia bringt Praxis in die Schule
Wie können Lehrer den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht interessanter gestalten? Diese Frage soll Tecnopedia beantworten, eine neue, interaktive Internetplattform der Industrie- und Handelskammern.

application/pdf   Internetportal Tecnopedia (17KB)
Internetportal Tecnopedia

Bioreaktoren
Forscher der Leibniz Universität Hannover entwickeln optimiertes Bioreaktorscreeningsystem

application/octetstream   Bioreaktorscreeningsystem (139KB)
Informationen zu Bioreaktoren

Medizinische Hochschule Hannover
Mitarbeiter der MHH präsentieren Abhandlung zum Thema "Tierversuche zwischen Emotionen und Aufklärung"

application/octetstream   Tierversuche zwischen Emotion und Aufklärung (127KB)
Analyse der gesellschaftlichen und medizinischen Aspekte von Tierversuchen
application/download   Pflanzliche Symbiosen (57KB)
Molekulare Analyse pflanzlicher Symbiosen durch funktionelle Genomforschung

G. Wricke: "Ein Leben für die Angewandte Genetik und Pflanzenzüchtung"

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