VBIO > Der VBIO > Landesverbände > Niedersachsen

Landesverband Niedersachsen

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Landesverbandes Niedersachsen!

Über Anregungen, Wünsche und Nachfragen freut sich der Vorsitzende des Landesverbandes Niedersachsen
Herr Dr. Martin Meier

Neu:

Einladung an alle Biologielehrerinnen und Biologielehrer, Biologiefachleiter und Biologiefachleiterinnen, Biologiedidaktiker und Biologiedidaktikerinnen, Freundinnen und Freunde der Schulbiologie

In der Zeit vom 14. bis 17. September 2015 findet die nächste Tagung der Fachsektion Didaktik der Biologie (FDdB) im Verband Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland (VBIO) in Hamburg zum Thema „Bildung durch Biologieunterricht“ statt. Im Rahmen der Haupttagung gibt es ein Zeitfester für Veranstaltungen, die sich im engeren Sinne auf den Biologieunterricht beziehen und als Fort- und Weiterbildung anerkannt sind.

Die Veranstaltungen des Forum Fachdidaktik & Schulbiologie finden statt im Zeitraum von Montag, 14.09.2015 ab Mittag bis Mittwochmittag, 16.09.2015.

Die Veröffentlichung des Programms erfolgt online. Unter
http://www.bildungdurchbiologie2015.de/ sind alle Informationen zur Tagung abzufragen.
Wir hoffen, dass sich viele Biologielehrerinnen und Biologielehrer für die Teilnahme entscheiden.

für den AK Schulbiologie im VBIO
Ilka Gropengießer, Bernd Wiese und Dr. Matthias Bohn

.

Das LifeScience Lab Hannover
Die öffentliche Empörung in den Schulen und in der Biowissenschaft war groß, als die neue niedersächsische Landesregierung 2013 das Projekt HannoverGEN beendete. Zum Glück war die Unterstützung durch die Öffentlichkeit so groß, dass man zumindest im Kultusministerium erkannte, welche großartige Leistung das Projekt für die naturwissenschaftliche Grundbildung für Schüler der Region Hannover geleistet hatte. Darum wurde sechs Monate lang an einer neuen Konzeption gearbeitet. Seit Februar 2014 stehen die Schüler-Labore wieder für Schülerinnen und Schüler ab dem 10. Jahrgang zur Verfügung. Es gibt einen neuen Namen und ein verändertes Konzept:
Die LifeScience Labs Hannover, kurz: LiSci-Labore gibt es weiterhin an den bewährten vier Schulen in Hannover, Garbsen und Laatzen. Sie sind nun alle an das Schulbiologiezentrum der Stadt Hannover angeschlossen. Neben der Uni Hannover konnte die Medizinische Hochschule Hannover als Kooperationspartner gewonnen werden. Für 18 Monate werden die Labore aus EU-Mitteln finanziert. Die Labore sind einmal pro Woche geöffnet und werden von speziell ausgebildeten Lehrkräften angeleitet. Leider konnte eine wissenschaftliche Anbindung nicht finanziert werden, aber es wurde eine gute personelle Lösung gefunden. Nach wie vor ist das Anliegen, Schülerinnen und Schüler für das Fachgebiet Life Science zu begeistern und Unterricht vom Klassenraum ins Labor zu verlegen. Lebensprozesse stehen im Mittelpunkt dieses interdisziplinär geprägten Fachgebietes. Methoden der klassischen Naturwissenschaften (Biologie, Chemie und Physik), Mathematik, Informatik und Ingenieurwissenschaften werden z.B. in der Biomedizin und Biotechnologie zusammengeführt. Neu ist, dass neben der fachlichen Weiterbildung verstärkt Interesse für potentielle Berufswege geweckt werden sollen. Die Labore stellen somit ein Bindeglied zwischen Schule, universitärer Forschung und Berufsausbildung dar.
Im Mittelpunkt der Labortage stehen wissenschaftliche Fragestellungen und Verfahren, die in praktischen Experimentierkursen behandelt werden. Die Labore sind mit modernen wissenschaftlichen Geräten ausgestattet, so dass die praktische naturwissenschaftliche Arbeit nachempfunden werden kann. Es sind ausreichend Geräte vorhanden, um in Kleingruppen mit zwei Schülern arbeiten zu können, so dass nach der eigenständigen Durchführung der Versuche individuelle Ergebnisse entstehen.
Komplexe fachwissenschaftlich anspruchsvolle Themen werden durch den praktischen Zugriff anschaulich und nachvollziehbar vermittelt. Über das Fachwissen und die experimentellen Fähigkeiten hinaus soll die ethische Urteilsfähigkeit und die Bewertungskompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Neben den Experimentiertagen bieten wir für Schülerinnen und Schüler aus Hannover und der Region zudem die Möglichkeit an externen wissenschaftlichen Vorträgen, Ferienkursen oder Praktika bei unseren Kooperationspartnern teilzunehmen.

Hendrika van Waveren

Die Rubrik "Tipps & Interessantes" finden Sie jetzt hier

 



 
top