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Aktivitäten im LV Hessen

Vorankündigung: Exkursion VBIO Hessen, Science Bridge e.V.

Gemeinsam mit Science Bridge e.V. organisiert der VBIO Landesverband Hessen am 13.8.2016 eine Exkursion zu einem konventionellen, landwirtschaftlichen Betrieb in Waldeck. Der Hof betreibt Putenmast, Ackerbau und eine Biogasanlage. Betriebsabläufe und Zusammenhänge zwischen den Tätigkeitsfeldern werden vom Landwirt erläutert. Wir versuchen zusätzlich den Besuch bei einem Bio-Milchbauern in unmittelbarer Nähe zu organisieren.

Im Anschluss an die Exkursion findet die Mitgliederversammlung des VBIO LV Hessen auf dem Hof oder in einer nahegelegenen Gaststätte statt. Die Einladung erfolgt separat. Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung ist selbstverständlich auch unabhängig von der Exkursion möglich und umgekehrt!

Mitfahrgelegenheiten von Kassel stehen zur Verfügung. Eine geringe Unkostenbeteiligung (Fahrtkostenbeteiligung, Imbiss, Getränke etc.) ist erforderlich, steht aber noch nicht fest.

Bitte merken Sie den Termin vor und teilen Sie uns (zunächst unverbindlich) mit, ob Sie an der Exkursion teilnehmen möchten. Weitere Details werden auf dieser Seite angekündigt bzw. vorangemeldeten Teilnehmern direkt per E-Mail zugeschickt.

Kontakt:

E-Mail: Wolfgang Nellen (nellen@uni-kassel.de)
Science Bridge Kontaktformular: http://www.sciencebridge.net/kontakt/

Wolfgang Nellen
Vorsitzender VBIO LV Hessen
Vorsitzender Science Bridge e.V.

Ausflug des LV Hessen zur Grube Messel

Das Weltnaturerbe Grube Messel, einer der Fundorte des Urpferdchens, ist sicherlich jedem ein Begriff, aber die wenigsten waren schon einmal dort. Dies nahm der Landesverband Hessen zum Anlass, seinen Mitgliedern eine zweistündige Führung durch die Grube anzubieten und diesen einmaligen Ort aus nächster Nähe zu erleben. Am Sonntag, den 13. September 2015, trotzten die Teilnehmer den leichten Regenschauern und begaben sich auf eine Zeitreise in die Vergangenheit.

Die Teilnehmer des Ausflugs zur Grube Messel

Dank der glücklicherweise von einer Bürgerbewegung verhinderten Pläne, die Grube in eine Mülldeponie zu verwandeln, führt eine gut ausgebaute, breite Straße hinunter in die Grube. Die erste Hälfte der zweistündigen Führung verbrachten die Teilnehmer auf diesem "Weg in die Urzeit", an bestimmten Stationen immer wieder unterbrochen durch die Führerin, eine Geologin. Da sie wusste, dass ihre Führungsteilnehmer größtenteils VBIO-Mitglieder waren, legte sie besonderen Wert auf den biologischen Aspekt der fossilen Funde, doch selbstverständlich kam auch das paläontologische und geologische Wissen nicht zu kurz. Anhand des den Weg säumenden Gesteins erfuhren die Teilnehmer davon, dass die Grube Messel einst ein sehr tiefer See gewesen war, der während des Eozäns in 300 000 bis 1 Million Jahren von Sedimenten aufgefüllt wurde und verlandete. Mittels fossiler Blatt- und Skelettabdrücke wurde erklärt, welche Flora und Fauna am See lebte. Besonders interessant war hierbei, dass die Grube Messel aufgrund der Bodenbeschaffenheit einzigartig erhaltene Fossilien birgt, bei denen teilweise noch Fell- oder Federreste zu erkennen sind; bei Federn oder ganzen Insekten ist teilweise sogar noch die Farbe zu erkennen.

Am Boden der Grube angelangt konnten die Teilnehmer aktuelle Ausgrabungsstellen besichtigen. Da selbst in den bereits untersuchten Ölschieferresten oft noch kleine Fossilien zu entdecken sind, verteilte die Führerin aus einem Haufen bereits untersuchter Bodenteile einzelne Stücke zum selbst untersuchen. Zwei der Teilnehmer wurden sogar fündig und ein schöner Federabdruck sowie der Abdruck einer Fischschuppe wanderten in einen der Fundstück-Container auf dem Grubengelände.

Zu guter Letzt wurde noch die Entstehung des ehemaligen Maar-Sees durch einen Vulkanausbruch erklärt und durch Verkostung des schwefel- und eisenhaltigen Quellwassers verifiziert. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, auf eigene Faust die ebenfalls interessante Ausstellung im Besucherzentrum zu erkunden.

Die Grube Messel ist auch aus ökologischer Sicht sehr interessant: da ausschließlich kleinflächige paläontologische Untersuchungen durchgeführt werden, hat sich die Grube zu einem diversen und vielfältig bewohnten Biotop verschiedener Pflanzen- und Tierarten entwickelt. So leben beispielsweise Nattern und Greifvögel in einem großen Ytong-Schutthaufen, der zu Zeiten der Mülldeponieplanung zur Hangstabilisierung aufgeschüttet wurde. Fledermäuse sind hier sogar so verbreitet, dass spezielle Fledermausführungen angeboten werden. Informationen über diese und weitere Führungsangebote sind im Internet auf den Seiten der Grube Messel verfügbar.

Wahlprüfsteine 2013 zur Landtagswahl im September

Der VBIO legt den Parteien regelmäßig Wahlprüfsteine vor, um ihre Haltung zu relevanten Fragen von Ausbildung, Forschung und beruflicher Tätigkeit in den Biowissenschaften zu erfragen.

Hier sind die Antworten, die wir bislang zur Landtagswahl 2013 erhalten haben ...

Sie sind nach zeitlichem Eingang der Statements gelistet.

application/pdf   CDU (107KB)
CDU
application/pdf   BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (1.7 MB)
GRÜNE
application/pdf   SPD (65KB)
SPD
application/pdf   FDP (82KB)
FDP

Exkursion zur Kleinwanzlebener Saatgut (KWS) in Einbeck

Wir bieten Ihnen am 30.5.2012 eine Exkursion zur Kleinwanzlebener Saatgut (KWS) in Einbeck an (Programm siehe unten).

Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Bei Interesse melden Sie sich bitte möglichst bald bei meier.doreen@gmx.de an.

Die Teilnahme ist für VBIO-Mitglieder frei. Evtl. wird ein geringer Fahrtkostenbeitrag erhoben.

Programm
10.00 Uhr Begrüßung + Vorstellung KWS mit Film
10.45 Uhr Vortrag: verschiedene Züchtungsmethoden oder Pflanzenzüchtung im 21. Jahrhundert?
Ca. 11.15 Uhr Besichtigung Biotechnikum
Ca. 11.45 Uhr Besichtigung Saatgutaufbereitung (Treffpunkt: Besucherstand)
Ca. 12.30 Uhr Besichtigung Gewächshaus LEO
Ca. 13.00 Uhr Mittagessen Im KWS FORUM

VBIOstart geht weiter

Gemeinsames Treffen der VBIOstart und Junior-GBM Gruppen
in Kassel am 1. März 2011

Die Planungen der im Sommer 2010 gegründeten VBIO Start Gruppe in Kassel schreiten voran mit dem Ziel eine Basis und Kommunikationsplattform für junge Biowissenschaftler in Hessen zu schaffen (s.a. VBIO Rundbrief 03/2010).

Um sich effizienter zu organisieren kooperiert die Juniorgruppe nun mit der Junior-GBM sowie mit der Fachschaft des Fachbereichs 10 (Mathematik und Naturwissenschaften) der Universität Kassel (s.a. VBIO Rundbrief 03/2011). Dieser Zusammenschluss der Interessengruppen wurde auf einem großen Treffen aller Beteiligten Juniorgruppe Biowissenschaften Kassel getauft. Teilnehmer des Treffens waren insgesamt 18 Studenten, Diplomanden, Doktoranden und Post-Docs aus verschiedenen Abteilungen und Studiengängen der Uni Kassel. Dr. Daniela Bertinetti aus der Abteilung Biochemie hielt zu diesem Anlass "Ein(en) etwas anderer(n) Vortrag zum Thema „Radioaktivität“.

Inzwischen wurde eine Webseite eingerichtet (http://fachbereich10.fachschaften-kassel.de/Fachschaft_des_FB10/JBK.html) und man trifft sich jeden 1. Mittwoch im Monat um 19 Uhr zum Stammtisch in der Ava Lounge Kassel (http://www.avalounge-kassel.de/). Darüber hinaus wurde ein Seminartag im Sommer 2012 beschlossen, um aktuelle Themen, Methoden und weitere Strategien zu diskutieren.

Die Juniorgruppe beteiligt sich auch aktiv an der Auswahl von externen Rednern für das naturwissenschaftliche Kolloquium des Fachbereichs 10 an der Uni Kassel. Ebenfalls soll die Veranstaltung "Berufsfelder der Biologie" mit der Einladung von Rednern unterstützt werden, um jüngeren Studenten die Vielfalt der Berufsmöglichkeiten für Biologen aufzuzeigen. Eine weitere wichtige Aktivität der Juniorgruppe besteht darin, gemeinsam Soft-skill Seminare zu besuchen und selbst zu organisieren.

Interessierte Studenten, Schüler und andere Juniorgruppen, sowie potentielle Unterstützer können sich jederzeit per e-Mail bei den Initiatoren melden.

VBIO Start Sprecher in Kassel:
Robin Lorenz (robin_lorenz@gmx.de)

Junior-GBM-Sprecher in Kassel:
Jennifer Hermann
(jennifer.hermann@nat.uni-kassel.de)
Melanie Kaufholz 
(Melanie.Kaufholz@web.de)

VBIOstart startet in Kassel

In Hessen hat sich die erste VBIO-Junior-Gruppe „VBIOstart“ gegründet. Der VBIO bietet damit angehenden Biowissenschaftlern bereits frühzeitig eine Plattform und unterstreicht die Bedeutung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

„VBIOstart“ bietet jungen VBIO-Mitgliedern Raum, sich und ihre Anliegen in den Verein einzubringen. Ziel ist in erster Linie der Aufbau eines studentischen Netzwerkes in Hessen, das auch Kontakte zu „gestandenen“ Wissenschaftlern pflegt. Auf regelmäßigen Treffen sollen die weiteren Schritte besprochen und Aktivitäten geplant werden.

Ein weiteres Ziel ist es, den Blick über den Tellerrand der eigenen Universität zu ermöglichen. Dazu sollen Biowissenschaftler aus verschiedensten Bereichen zu Vorträgen an die eigene Uni eingeladen werden. Begeisterung und Faszination für die Biologie soll dabei im Vordergrund stehen. Nicht zuletzt ist der VBIO ein Teil der „Lobby“ der Biologen. Wir halten es für sinnvoll unsere Lobby zu stärken und selbstverständlich Einfluss auf sie zu nehmen. So können Interessen von Biologiestudenten auch jenseits von Hochschulpolitik vertreten werden.

VBIOstart ist eine Idee von Marta Kischel, Christoph Schiklenk und Stephan Giesler. Wolfgang Nellen (Vizepräsident des VBIO) an der Universität Kassel leistete Geburtshilfe.

Herzliche Einladung!
Das Projekt startet mit dem Vortrag „Current and Projected Application of Genetic Engineering in Agriculture and Food Production“ von Dr. Ralf Greiner (kommissarischer Institusleiter am Max-Rubner-Institut, Karlsruhe) an der Universität Kassel im Rahmen des Seminars „Molekulare Aspekte der Biologie“.

Der Vortrag findet am 08.07.2010, um 17.15 Uhr, im Raum 3139 der Universität Kassel statt.
Zu Vortrag und Kennenlern-Abend mit Dr. Ralf Greiner laden wir alle Interessierten – insbesondere auch Studenten aus anderen Universitäten herzlich ein!

Außerdem freuen wir uns über Rückmeldungen, Fragen und Kommentare von VBIO-Mitgliedern aus Hessen und darüber hinaus, die in unserem Internetforum (http://www.sciencebridge.net/forum/viewforum/32/) gepostet werden können.

Wir hoffen auf einige fruchtbare Weiterentwicklungen der Idee – und auf Nachahmer.

Christoph Schiklenk (christophschiklenk@gmx.de)
Stephan Giesler (geasy66@yahoo.de)
Marta Kischel (marta_kischel@web.de)

 

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