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Landesverband Berlin-Brandenburg

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Landesverbandes Berlin-Brandenburg.

Wir bieten Ihnen verschiedene Weiterbildungsangebote für Lehrer und Schüler, Vortragsreihen für interessierten Laien, fördern begabte Schüler durch die Ausschreibung des Karl-von-Frisch-Preises und die Sommerakademie für junge biologisch Interessierte. Zu beidem finden Sie unter Aktivitäten die jeweils frischesten Informationen und Berichte.

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf das Verbundprojekt zur Förderung von benachteiligten Schülern (Projekt "Lichtpunkte")

Durch unsere Kooperationen mit der Senatsverwaltung Berlin, dem Gläsernen Labor Berlin-Buch, der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V., der Universität Potsdam sowie vielen weiteren Forschungseinrichtungen und Life Science-Unternehmen in Berlin und Brandenburg steht Ihnen ein enormes Angebot zur Verfügung, die Biologie in ihrer ganzen Bandbreite zu entdecken. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns über Ihre Neugier.

Vorsitzende und Leiterin der Geschäftsstelle des LV Berlin/Brandenburg
Helga Fenz

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Projektwoche Systembiologie 2017 auf dem Biotech-Campus Berlin-Buch

Die Projektwoche fand mit Unterstützung der Joachim Herz Stiftung und in Kooperation mit dem Verband Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VBIO) vom 06.02. bis 11.02.2017 im Gläsernen Labor auf dem Biotech-Campus Buch statt. Frau Ulrike Mittmann vom Gläsernen Labor organisierte mit MINT-EC diese Projektwoche. Die teilnehmenden Oberstufenschüler/innen wurden von Wissenschaftlern bei der Arbeit begleitet und sie hatten auch Gelegenheit, sich direkt mit Mitarbeitern aus der Forschung auszutauschen. Die Teilnehmer erlebten eine spannende, wenn auch arbeitsreiche Woche auf dem Forschungscampus.

Die Schüler arbeiten eigenständig nach der Versuchsvorschrift
Foto LV Berlin

Der VBIO ist die Dachorganisation der biowissenschaftlichen Fachgesellschaften und seiner Landesverbände. Sein Ziel ist die starke und effektive Vertretung der Interessen aller biowissenschaftlichen und biomedizinischen Disziplinen. Daher engagiert sich der Verband für die Bildung, Ausbildung und Berufsförderung sowie für die Übergänge zwischen diesen. Als Kooperationspartner des Gläsernen Labors übernahm der VBIO die finanzielle Abwicklung des Projektes. Die Projektwoche startete mit einer allgemeinen Einführung in die Laborarbeit. Alle Schüler wurden über die Sicherheit im Labor belehrt. Dann wurde der Umgang mit den Mikropipetten geübt. Bereits am zweiten Tag startete das eigenständige Arbeiten. Dabei verwendeten die Schüler Versuchsanleitungen, die in Anlehnung an die Skripte des XLAB in Göttingen und des BIOS in Braunschweig erarbeitet wurden. Ab dem dritten Tag führten die Schüler die Versuche durch, die sie mit Hilfe ihres mathematischen Modells selbst geplant hatten.

Systembiologie ist ein interdisziplinäres Forschungsfeld, das auf beeindruckende Weise komplexe Zusammenhänge veranschaulicht und die Auswertung umfangreicher Daten ermöglicht. Erkrankt z.B. ein Patient an einem Tumor, ändern sich viele Werte im Stoffwechsel: Genexpression, Translationsrate bestimmter Tumormarker, Wachstumsfaktoren und Hormone sind betroffen. Gemeinsam geben diese Parameter ein Bild vom Gesundheitszustand des Patienten. Bestimmte Behandlungen, z.B. mit Medikamenten oder Bestrahlung, ändern dann einzelne Faktoren, was wiederum zu einer Verschiebung des gesamten Gefüges mit unterschiedlichen Auswirkungen führt. In der Systembiologie arbeiten Biologen, Biochemiker und Mathematiker gemeinsam daran, mit Hilfe mathematischer Modelle Stoffwechselvorgänge zu beschreiben und vorauszusagen. Die Mathematik hilft Ärzten dabei, eine Therapie zu wählen und Nebenwirkungen vorauszuberechnen. In einer Projektwoche zum Thema Systembiologie konnten Schüler/innen selbst in die Rolle von Biologen und Mathematikern schlüpfen. Sie erstellten mit CellDesigner Modelle zu einfachen biologischen Vorgängen und konnten diese dann im Labor nachvollziehen.

Eine gute Nachricht – es wird auch im kommenden Jahr wieder eine Projektwoche zur Systembiologie geben.

Landesverband Berlin-Brandenburg

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Vostandswahlen beim Landesverband Berlin/Brandenburg

Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Berlin/Brandenburg am 3. November 2015 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende Helga Fenz im Amt bestätigt und auch ihr Stellvertreter aus Brandenburg, Torsten Leidel wurde in Abwesenheit wiedergewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Dr. Ulrich Scheller und als Neuzugang Dr. Nicola Gaedecke. Verabschieden musste sich der Vorstand von seinem langjährigen Mitglied Dr. Edelgard Polheim, die nun mal die „Jüngeren“ ranlassen will. Der Landesverband dankt Frau Polheim für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr Engagement für die Biowissenschaften.

Der neugewählte Vorstand in Berlin/Brandenburg: (v.l.n.r.) Die Vorsitzende Helga Fenz, Dr. Nicole Gaedecke und Dr. Ulrich Scheller.

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Experimentieren, erleben und entdecken: die 16. Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Campus Berlin-Buch

Vom Geheimnis des unsterblichen Plattwurms bis zur Wissenschaft des Bierbrauens: Bei der Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Campus Berlin-Buch standen zahlreiche spannende Veranstaltungen rund um Biologie, Chemie sowie die Arzneimittel- und Genomforschung auf dem Programm. Mit Unterstützung und aktiver Beteiligung des Landesverbands Berlin-Brandenburg konnten im Gläsernen Labor die Besucher im Experimentierkurs Chemie des Essens ausprobieren, welche chemischen Vorgänge für leckere Düfte verantwortlich sind, mittels DNA-Analyse ein fiktives Verbrechen aufklären, unterm Mikroskop die Unterschiede zwischen Venen und Arterien erkunden und Biobrennstoffzellen bauen. Auch die besonders beliebten Führungen durch die Forschungslabore, der beteiligten Institute Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Experimental and Clinical Research Center (ECRC) von Charité und MDC sowie Gläsernes Labor der BBB Management GmbH – stieß bei den Besucherinnen und Besuchern aus Brandenburg und Berlin erneut auf großes Interesse. Im Rahmen des Leibniz-Jahres, zum Anlass des 300. Todestages des Universalgenies hörten die Besucher Vorträge über Biosensoren mit Xenon, neue Wirkstoffe, Arzneimittel, Biomimicry und den Aha-Effekt. Großen Anklang fand die Skulptur eines begehbaren Gehirns, über ein Bedienpult visualisierte es das Zusammenspiel von Nervenzellen. Dabei sind die Areale für Sensibilität, Bewegung, Sehen, Sprachproduktion und -verständnis sichtbar gemacht. Aber auch verschiedene Krankheitsbilder des hochkomplexen Organs werden gezeigt. Die Forschenden am Institut stellten ihre Untersuchungen zu Mechanismen des Schlafs, Essverhaltens und Gedächtnisses vor.

Einblicke ins menschliche Gehirn. Foto: Peter Himsel Campus Berlin Buch

Auf Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter warteten zahlreichen Experimentierstationen. Die Einrichtungen des Campus, der Forschergarten sowie die Partnerschulen des Gläsernen Labors luden zum Experimentierten rund um Biologie, Chemie und Physik ein. So konnten die kleinen Forscher die unsichtbare Kraft des Magnetismus erforschen, am Geflügelherz operieren, das Unsichtbare unter dem Mikroskop sichtbar machen und mit einem U-Boot abtauchen. Eifrige kleine Forscher erhielten ihr persönliches Forscherdiplom.

So sehen zukünftige Biowissenschaftler aus. Foto: Peter Himsel Campus Berlin Buch

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