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Landesverband Berlin-Brandenburg

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Landesverbandes Berlin-Brandenburg.

Wir bieten Ihnen verschiedene Weiterbildungsangebote für Lehrer und Schüler, Vortragsreihen für interessierten Laien, fördern begabte Schüler durch die Ausschreibung des Karl-von-Frisch-Preises und die Sommerakademie für junge biologisch Interessierte. Zu beidem finden Sie unter Aktivitäten die jeweils frischesten Informationen und Berichte.

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf das Verbundprojekt zur Förderung von benachteiligten Schülern (Projekt "Lichtpunkte")

Durch unsere Kooperationen mit der Senatsverwaltung Berlin, dem Gläsernen Labor Berlin-Buch, der Gesellschaft für Biochemie und Molekularbiologie e.V., der Universität Potsdam sowie vielen weiteren Forschungseinrichtungen und Life Science-Unternehmen in Berlin und Brandenburg steht Ihnen ein enormes Angebot zur Verfügung, die Biologie in ihrer ganzen Bandbreite zu entdecken. Sprechen Sie uns an, wir freuen uns über Ihre Neugier.

Vorsitzende und Leiterin der Geschäftsstelle des LV Berlin/Brandenburg
Helga Fenz

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Vostandswahlen beim Landesverband Berlin/Brandenburg

Auf der Mitgliederversammlung des Landesverbandes Berlin/Brandenburg am 3. November 2015 wurde ein neuer Vorstand gewählt. Dabei wurde die bisherige Vorsitzende Helga Fenz im Amt bestätigt und auch ihr Stellvertreter aus Brandenburg, Torsten Leidel wurde in Abwesenheit wiedergewählt. Weitere Mitglieder des Vorstandes sind Dr. Ulrich Scheller und als Neuzugang Dr. Nicola Gaedecke. Verabschieden musste sich der Vorstand von seinem langjährigen Mitglied Dr. Edelgard Polheim, die nun mal die „Jüngeren“ ranlassen will. Der Landesverband dankt Frau Polheim für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr Engagement für die Biowissenschaften.

Der neugewählte Vorstand in Berlin/Brandenburg: (v.l.n.r.) Die Vorsitzende Helga Fenz, Dr. Nicole Gaedecke und Dr. Ulrich Scheller.

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Experimentieren, erleben und entdecken: die 16. Lange Nacht der Wissenschaften auf dem Campus Berlin-Buch

Vom Geheimnis des unsterblichen Plattwurms bis zur Wissenschaft des Bierbrauens: Bei der Langen Nacht der Wissenschaften auf dem Campus Berlin-Buch standen zahlreiche spannende Veranstaltungen rund um Biologie, Chemie sowie die Arzneimittel- und Genomforschung auf dem Programm. Mit Unterstützung und aktiver Beteiligung des Landesverbands Berlin-Brandenburg konnten im Gläsernen Labor die Besucher im Experimentierkurs Chemie des Essens ausprobieren, welche chemischen Vorgänge für leckere Düfte verantwortlich sind, mittels DNA-Analyse ein fiktives Verbrechen aufklären, unterm Mikroskop die Unterschiede zwischen Venen und Arterien erkunden und Biobrennstoffzellen bauen. Auch die besonders beliebten Führungen durch die Forschungslabore, der beteiligten Institute Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), Experimental and Clinical Research Center (ECRC) von Charité und MDC sowie Gläsernes Labor der BBB Management GmbH – stieß bei den Besucherinnen und Besuchern aus Brandenburg und Berlin erneut auf großes Interesse. Im Rahmen des Leibniz-Jahres, zum Anlass des 300. Todestages des Universalgenies hörten die Besucher Vorträge über Biosensoren mit Xenon, neue Wirkstoffe, Arzneimittel, Biomimicry und den Aha-Effekt. Großen Anklang fand die Skulptur eines begehbaren Gehirns, über ein Bedienpult visualisierte es das Zusammenspiel von Nervenzellen. Dabei sind die Areale für Sensibilität, Bewegung, Sehen, Sprachproduktion und -verständnis sichtbar gemacht. Aber auch verschiedene Krankheitsbilder des hochkomplexen Organs werden gezeigt. Die Forschenden am Institut stellten ihre Untersuchungen zu Mechanismen des Schlafs, Essverhaltens und Gedächtnisses vor.

Einblicke ins menschliche Gehirn. Foto: Peter Himsel Campus Berlin Buch

Auf Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter warteten zahlreichen Experimentierstationen. Die Einrichtungen des Campus, der Forschergarten sowie die Partnerschulen des Gläsernen Labors luden zum Experimentierten rund um Biologie, Chemie und Physik ein. So konnten die kleinen Forscher die unsichtbare Kraft des Magnetismus erforschen, am Geflügelherz operieren, das Unsichtbare unter dem Mikroskop sichtbar machen und mit einem U-Boot abtauchen. Eifrige kleine Forscher erhielten ihr persönliches Forscherdiplom.

So sehen zukünftige Biowissenschaftler aus. Foto: Peter Himsel Campus Berlin Buch

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„Ohne Chemie ist alles nichts" - Bericht vom Lehrerkongress am 9. Oktober 2015 in Berlin-Buch

„Ohne Chemie ist alles nichts“, lautete das Motto des vom VBIO unterstützten Lehrerkongresses am 9. Oktober in Berlin. „Und ohne Lehrer auch nicht!“, ergänzte Dr. Paul Kriegelsteiner, Geschäftsführer des Hauptsponsors Nordostchemie. Die rund 300 Lehrer im Publikum hörten das gerne, denn als angemessen gewürdigt empfinden sie ihre Arbeit nur selten.

Im Foyer des Max Delbrück Communications Centre (MDC.C) am Berliner Campus Buch war an diesem Morgen ganz schön was los. Gleich hinter dem Empfang begann der „Markt der Möglichkeiten“ mit zahlreichen Ständen rund um das Thema Unterricht, Berufswahl und Forschung im naturwissenschaftlichen Bereich. Organisationen wie Science on Stage oder der Life e.V. für Bildung, Umwelt und Chancengleichheit stellten sich ebenso vor, wie Hersteller von naturwissenschaftlichen Bildungsmaterialien, die Schülerlabore der Hauptstadt und viele andere. Mit dabei natürlich auch das am Campus ansässige Gläserne Labor, das jährlich zehntausenden Schülern Einblick in Biologie und Chemie bietet. Bequem mit der Kaffeetasse in der Hand wurden schon um neun Uhr morgens und später in allen Veranstaltungspausen eifrig Informationen ausgetauscht und Kontakte geknüpft. Schnell war klar: Heute steht der Lehrberuf im Mittelpunkt.

Weiterlesen im ausführlichen Bericht:

application/pdf   Bericht zur Chemiker-Tagung am 9. Oktober (48KB)
Chemiker-Tagung Veranstaltungsbericht _1_LV Berlin.pdf

Lehrerkongress „Ohne Chemie ist alles nichts“

Fortbildungsreihe für Lehrer und Kursschüler
„Perspektiven der Lebenswissenschaften“

Jeweils am 1. Dienstag im Monat von 17.00 -19.00 Uhr findet im Max Delbrück Communications Center (MDC.C) auf dem Campus Berlin-Buch ein wissenschaftlicher Vortrag aus der Reihe „Perspektiven der Lebenswissenschaften“ für Lehrer und Kursschüler statt.
Das Gläserne Labor organisiert diese Fortbildungsreihe gemeinsam mit dem Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), der Initiative „Call a Scientist“ und dem VBIO e.V..

Das Aktuelle Programm finden Sie hier:

application/pdf   Programm Lehrerfortbildung 2015/2016 (129KB)
"Perspektiven der Lebenswissenschaften"

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