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Gesellschaft für Signaltransduktion

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Neu: STS Meeting 2010

Die STS hat ca. 400 aktive Mitglieder und versteht sich als Plattform für Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, die sich mit verschiedensten Aspekten der zellulären oder organismischen Signaltransduktion befassen. Ihr vordringliches Ziel ist, gerade junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (auch über Deutschland hinaus) für das Arbeitsgebiet zu begeistern, sie in intensiven Kontakt mit etablierten Kollegen zu bringen und die Basis für eine konstruktive Kommunikation zu schaffen.

1995 gründete Ottmar Janßen den Arbeitskreis "Signaltransduktion" der Deutschen Gesellschaft für Immunologie. 1996 folgte die Etablierung eines entsprechenden Arbeitskreises in der Deutschen Gesellschaft für Zellbiologie durch Ralf Hass. Nach den ersten erfolgreichen Veranstaltungen der Arbeitskreise, beschlossen Ottmar Janßen und Ralf Hass, Immunologen und Zellbiologen im Sinne eines 'Joint Ventures' zusammen zu bringen und im Herbst 1997 eine gemeinsame Tagung der beiden Arbeitskreise zu veranstalten. Noch vor dem ersten Treffen wurde die Studiengruppe Rezeptoren und Signaltransduktion der Gesellschaft für Biochemie Molekularbiologie (GBM) unter Leitung von Karlheinz Friedrich auf das Vorhaben aufmerksam und konnte direkt in die Planungen mit einbezogen werden. Das "1st Joint Meeting Signal Transduction - Receptors, Mediators and Genes" fand im November 1997 im Paul-Ehrlich-Institut in Langen statt. Gerade der interdisziplinäre Charakter und die "etwas andere Struktur" der gemeinsamen Veranstaltung kam sowohl bei den Teilnehmern als auch bei den Sponsoren sehr gut an. Im Frühjahr 1998 wurde die STS als unabhängige Gesellschaft für Signaltransduktion/Signal Transduction Society e.V. gegründet, eingetragen und die Annerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgreich beantragt. Die anfänglichen Bedenken von Seiten der DGfI, der DGZ und der GBM sind mittlerweile behoben, denn die mitunter befürchtete Schwächung der großen Gesellschaften durch „Abzug“ von Mitgliedern fand nicht statt, vielmehr hat sich in den letzten 10 Jahren ein produktiver Synergismus etabliert, der insbesondere auch den weiterhin aktiven Arbeitskreisen zu Gute kommt.

Die erfreuliche Entwicklung der Gesellschaft wurde mit der Wiederwahl des Vorstandes für eine weitere Laufzeit von insgesamt 6 Jahren (bis Ende 2010) honoriert. Das wichtigste Gremium der Gesellschaft ist die Mitgliederversammlung, die jährlich im Rahmen der Tagung über alle relevanten Belange diskutiert und entscheidet. Zur Unterstützung des Vorstandes verfügt die STS seit 2005 über einen Beirat, der aktiv in die Planungen der Meetings, die Nachwuchsförderung und in der Außendarstellung einbezogen ist (Programmgestaltung, Stipendienvergabe, Fachjournal).

Das zentrale Element des Lebens der Gesellschaft ist aber das jährliche STS Meeting „Receptors, Mediators and Genes“. Die konzeptionelle Grundlage der STS wurde in 10 Jahren kontinuierlich mit den Mitgliedern weiterentwickelt und orientiert sich an folgenden Punkten:
1. Der Tagungsort soll ein angenehmes Ambiente liefern und keine Trennung zwischen wissenschaftlichem Programm und 'Freizeit' aufkommen lassen. Dabei soll die Tagungsgebühr in einem Rahmen bleiben, der insbesondere jungen Wissenschaftlern eine Teilnahme ermöglicht. Wir haben mit dem Hilton/Leonardo Hotel Weimar einen nahezu idealen, releativ zentral gelegenen Tagungsort mit einer Kapazität von bis zu 300 Teilnehmern gefunden.
2. Die wissenschaftlichen Beiträge rekrutieren sich im Wesentlichen aus den eingesendeten Abstracts. Ein zentraler Punkt ist, dass alle akzeptierten Beiträge als Vortrag oder Poster im Plenum präsentiert werden können. Insbesondere die „One Minute - One Transparency"- Sessions, bei der in einer Stunde bis zu 60 Poster in meist gleichzeitig informativen und unterhaltsamen Kurzbeiträgen vorgestellt werden, haben sich zu einem echten Meeting-Highlight entwickelt. Neben den Präsentationen der regulären Teilnehmer werden seit einigen Jahren auch Übersichtsvorträge („Keynote Lectures“) hochkarätiger internationaler Referenten eingeplant, die über neueste Entwicklungen in den jeweiligen Themengebieten der jährlich wechselnden „Workshops“ berichten .
3. Aufwendige Tagungen und effizientes Management der STS sind nicht ohne eine aktive Beteiligung der Industrie möglich. Die durchweg positive Resonanz führte dazu, dass die STS seit einigen Jahren nicht mehr alle Aussteller-Anfragen positiv bescheiden konnte.
4. Die STS ist im Rahmen ihrer Tagungen nicht nur ein Forum für die bereits angesprochenen Studiengruppen der großen Fachgesellschaften, sondern bietet, bei thematischer Synergie, auch weiteren Arbeitskreisen, Forschergruppen, Sonderforschungsbereichen oder Exzellenziniativen Gelegenheit zur Sellbstdarstellung bis hin zur Ausrichtung von „Schwerpunkt-Tagen“. So werden im Jahr 2008 Signalprozesse im Immunsystem einen derartigen Schwerpunkt darstellen, der in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis der DGfI und der DFG- Forschergruppe 521 (Sprecher: Burkhart Schraven, Magdeburg) ausgerichtet wird.

http://www.sigtrans.de

 

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