Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie e.V. (DGZ)
Die Deutsche Gesellschaft für Zellbiologie wurde 1975 gegründet. Die Zahl ihrer Mitglieder ist in den folgenden Jahren bis heute kontinuierlich angestiegen. Die erfreulich hohe Zahl der Mitglieder zeugt davon, dass die DGZ sich zu einer anerkannten und hochgeschätzten wissenschaftlichen Gesellschaft entwickelt hat. Das zentrale Anliegen der Zellbiologie ist die Erforschung der Lebensvorgänge und deren molekulare Regulation in der Zelle. Sowohl methodisch als auch in den experimentellen Modellen ist die Zellbiologie mehr und mehr zu einer integrativen Wissenschaft geworden. Es gibt vielfältige Überschneidungen mit Fragestellungen der Biochemie, Biophysik, Entwicklungsbiologie, Genetik, Immunologie, Mikrobiologie, Parasitologie und der medizinischen Grundlagenforschung. Auf diese Weise wurde ein umfangreiches Fachwissen von Experten vieler Fachgebiete in der Gesellschaft zusammengeführt. Daher zeichnet sich die DGZ im Gegensatz zu anderen Fachgesellschaften auch durch eine außerordentliche interdisziplinäre Breite aus. Die von Zellbiologen erarbeiteten Grundlagen wirken zunehmend auf die biomedizinische Forschung ein und führten in einzelnen Fällen bereits zu einem besseren Verständnis von Krankheiten auf molekularer Ebene.
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