Die DECHEMA ist seit mehr als 30 Jahren auf dem Gebiet der Biotechnologie tätig. Bereits im Jahr 1973 wurde die weltweit erste Studie zum Forschungs- und Entwicklungsbedarf in der Biotechnologie im Auftrag des damaligen BMFT angefertigt. In der Folge wurden zahlreiche Arbeitsausschüsse gegründet, die sich aktueller Themenfelder in der Biotechnologie annehmen, Forschungsbedarf frühzeitig erkennen und durch Zusammenarbeit von Repräsentanten aus Wissenschaft und Industrie den Technologie-Transfer erleichtern. Gegenwärtig sind 12 solcher Arbeitsausschüsse mit rund 150 berufenen Experten aus Akademia und Industrie im Forschungsausschuss Biotechnologie zusammengefasst. Ergänzt werden sie durch adhoc Arbeitskreise, die sich aktueller Themen, wie beispielsweise der Weißen Biotechnologie, annehmen.
Im Jahr 1978 war die DECHEMA Gründungsmitglied der Europäischen Föderation Biotechnologie (EFB) und führte von 2000-2003 das Generalsekretariat für die EFB. Im Jahr 1993 gründete die DECHEMA die Fachsektion Biotechnologie, der heute mehr als 1.800 Mitglieder angehören. Damit ist die DECHEMA zur größten gemeinnützigen Organisaton in der deutschen Biotechnologie geworden. Jedes DECHEMA Mitglied mit Interesse an der Biotechnologie kann Mitglied dieser Fachsektion werden.1996 wurde in der DECHEMA die Vereinigung deutscher Biotechnologie-Unternehmen (VBU) gegründet, der im März 2005 rund 240 Firmen angehören. Im Jahr 2002 wurde das Zukunftsforum Biotechnologie ins Leben gerufen, ein interdisziplinäres Forum, in dem jüngere Wissenschaftler aus unterschiedlichen Bereichen der Biotechnologie zusammenarbeiten.
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